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6tes Massensterben hat begonnen!

Wer ist Schuld am Massensterben?

Ist der Klimawandel oder doch der Mensch an sich Ursache des bevorstehenden Massensterbens? Fakt ist: Wenn wir Menschen nicht auf der Erde leben würden wäre das Artensterben 114 mal geringer! So lautete einmal das Ergebnis einer im Fachmagazin „Science Advances“ veröffentlichten Studie. Wenn man sich jetzt vorstellt, dass wir Menschen eine Art von vielen auf dem Planeten sind, könnte man meinen, dass wir sehr vernichtend leben. Arten müssen scheinbar auf Grund Unserer weichen.

Gegenüber der „WELT“ berichtete der Ökologe Edward Oswald Wilson, er kürze die Ursachen des Artensterbens mit dem Kunstwort HIPPO ab: “Das „H“ steht dabei für die wichtigste Ursache, den Habitatverlust. Das heißt also die Zerstörung von des Lebensraumes. Das „I“ steht für „Invasive Spezies“, also Arten die in alt eingespielte Ökosysteme eindringen und die einheimischen Arten verdrängen. Das erste „P“ steht für „Pollution“, also für die Umweltverschmutzung. Das zweite „P“ steht für „Population“, also die Bevölkerung beziehungsweise für die Überbevölkerung eines Lebensraumes. Und schließlich steht das „O“ für „Overharvesting“, also die Überfischung und Überjagung, die allerorts stattfindet. Diese fünf Gründe haben in den vergangenen Jahrtausenden das Tempo des Artensterbens enorm erhöht.“.

Den Klimawandel findet man in HIPPO also auch nicht DIREKT beim Wort genannt wieder.

Neuen Studien zur Folge wäre tatsächlich der Mensch an sich und nicht der Klimawandel als Folge des Menschen die gefährlichere Bedrohung. Zitat: „Der sich ausbreitende Mensch und nicht etwa der Klimawandel waren Ursache des Großtiersterbens“, so Forscher der Monash University in Victoria, Australien, in der Fachzeitschrift „Nature Communications“. Der Mensch an sich also zerstört bzw. schränkt die Biodiversität so stark ein, dass er Arten zum Aussterben zwingt. Was bezeichnet aber die „Biodiversität“?

„Der Begriff Biodiversität (Biologische Vielfalt) bezeichnet das gesamte Spektrum des Lebens auf der Erde. Damit schließt er nicht nur die Vielzahl aller natürlich vorkommenden sowie der gezüchteten Tier- und Pflanzenarten, Mikroorganismen und Pilze ein, sondern auch die genetische Vielfalt innerhalb jeder Art. Auch die Vielfalt der Lebensräume auf der Erde mitsamt ihren komplexen ökologischen Prozessen und Wechselwirkungen gehören zur Biodiversität.“, erklärt der BioFrankfurt e.V..

Diese Wechselwirkungen stört der Mensch mit seiner rasanten Ausbreitung aber zunehmend. Dabei spielt zum Beispiel auch der Tierhandel und der Verzehr von Tieren eine große Rolle. Wir Menschen treiben also das Artensterben auf den unterschiedlichsten Wegen immer weiter und werden früher oder später selbst Opfer unser Selbst. Die Frage ob unsere ausrottende Lebensweise oder der von uns befeuerte Klimawandel den finalen Hieb setzen wird, bleibt allerdings unbeantwortet.

Quellen:
http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/dank-neuer-daten-wird-immer-deutlicher-klimawandel-toetet-tiere-14887997.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
http://www.nature.com/articles/ncomms10511
http://advances.sciencemag.org/content/3/1/e1600946
http://advances.sciencemag.org/content/1/5/e1400253
http://www.biofrankfurt.de/was-ist-biodiversitaet.html
https://www.welt.de/wissenschaft/tierwelt/article6849901/Pro-Jahr-sterben-rund-30-000-Arten-aus.html
http://advances.sciencemag.org/content/1/5/e1400253
http://svs.gsfc.nasa.gov/cgi-bin/details.cgi?aid=11719
http://www.focus.de/wissen/videos/massive-bedrohung-forscher-warnen-vor-massensterben-die-ausrottung-der-erde-hat-begonnen_id_4764507.html

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