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Dawn-Mission fast am Ziel

Bild: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA.

Die Raumsonde Dawn der US-Raumfahrtbehörde NASA ist fast am Ziel. In wenigen Tagen soll sie in den Orbit des Zwergplaneten Ceres eintreten und sich dann immer weiter an die Oberfläche annähern. Durch die Erforschung des ersten Objektes, das im Asteroidengürtel unseres Sonnensystems entdeckt wurde, erhoffen sich die Wissenschaftler neue Einblicke in die Entstehungszeit unseres Sonnensystems.

Bilder von Dawn ermöglichen einen Blick in die Vergangenheit

Am 6. März soll die Sonde in den Orbit des Zwergplaneten Ceres eintreten. „Dawn ist kurz davor, Geschichte zu schreiben“, sagt Robert Mase, Projektleiter der Dawn Mission am Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien. „Unser Team ist bereit und erwartungsfroh herauszufinden, was Ceres für uns bereithält.“ Die neuesten Bilder zeigen einige Krater und merkwürdige helle Punkte auf der Oberfläche des Zwergplaneten. Die Wissenschaftler vermuten, dass daraus die Entstehung und die Entwicklung von Ceres gut abzulesen sind. Je näher die Raumsonde an Ceres herankommt, desto mehr Informationen erhoffen sich die Astronomen über die Strukturen an der Oberfläche. Sollten sie sich verändern, wäre das ein Anzeichen für geologische Aktivität. „Ceres zu erforschen erlaubt es uns, in die Vergangenheit zu blicken“, erklärt Jim Green, Leiter der Abteilung für Planetenwissenschaften der NASA in Washington. Die Daten der Raumsonde Dawn könnten zu Durchbrüchen im Verständnis von unserem Sonnensystem beitragen, so der Forscher.

Die im Dezember gestartete Mission liefert die höchstauflösenden Bilder von Ceres, die bisher gemacht wurden. Mit zunehmendem Verlauf der Mission werden immer mehr Details des Zwergplaneten sichtbar.

Mehr dazu in der Mitteilung der NASA.

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