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Feuerball entstammte einem 400m Asteroiden!

Besorgnis erregende Abstammung des Feuerballs (vom 19. April 2014) definiert!

Am 19. April 2014 konnten Kameras, des finnischen Fireball Networks, den Flug eines Feuerballs naher der finnischen Grenze zu Russland aufzeichnen. Auf Höhe des Annama Flusses verschwand das brennende Gestein.

Erst wenige Flugbahnen von Meteoriten konnten derart festgehalten werden.
Mit Hilfe des Materials konnte man Teile des Gesteins, die der Feuerball auf seinem Flug verlor, finden und genauer untersuchen. Dei Gesteinsteile setzen sich aus H5 Chondriten zusammen. H5 Chondrit ist ein üblicher aus Kohlenstoff bestehender Steinmetereoit, so Forscher des Česka geologicka služba.

Josep Maria Trigo von der spanischen Forschungsorganisation CSIC berechnete jetzt, zusammen mit seinen Kollegen, mittels des Videomaterials die Flugbahn des Meteoriten. Die Berechnung ermöglichte es auf die Abstammung des Feuerballs zu schließen. Er hat sich der Theorie nach von einem großem, der Erde nahe gelegenen, Asteroiden abgetrennt. Durchmesser des Asteroiden beträgt in etwa 400 Meter!

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Aufgrund der schnellen Rotation des um die Erde kreisenden Astereoiden, trennten sich Gesteinsbrocken und „schossen“ in Richtung Erde.

Besorgnis erregte die Erkenntnis bei den Forschern vor allem, weil sie eine Analogie zu dem 2014 entdeckten UR116 beobachten konnten. U116 kam der Erde bedrohlich nahe und stellte zuerst eine beachtliche Gefahr für die Erde dar. Auswertungen des Minor Planet Center in Cambridge zu folge käme der U116 in den nächsten 150 Jahren der Erdkugel nicht beängstigend nahe. Bereits 2013 traf ein Meteorit die Erde.

Aktuell werden ca. 2000 Asteroiden nicht aus den Augen gelassen, um einen möglichen Zusammenstoß mit der Erde frühzeitig zu erfassen. Um dann richtige Entscheidungen treffen zu können benötigen die Forscher noch weiteres Wissen über die Flugbahnen solcher „Geschosse“. Die gemachten Aufnahmen sind daher von so großer Bedeutung.

Die Bedrohung von Asteroiden bleibt also gegenwärtig und darf keineswegs aus dem Blick verloren werden.

Mehr dazu: http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-18743-2015-04-08.html

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