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Immer mehr Todeszonen in der Ostsee!

Algenblüte in der Ostsee Bild: ESA

Die Ostsee scheint langsam zu sterben. Während noch Ende des 19. Jahrhunderts rund 5000 Quadratkilometer ohne Sauerstoff waren, sind es jetzt rund 60.000 Quadratkilometer. Insbesondere vor der schwedischen Küste dehnt sich eine riesige Todeszone aus, in der kein Tier mehr Leben kann. Die Ostsee kippt um. Statt einer agilen Fauna breiten sich immer mehr Algen aus, die schliesslich den kompletten Sauerstoff aufbrauchen.  Die Ostsee wird dadurch eutrophieren, also umkippen. Ursache ist der Düngereinsatz in der Landwirtschaft, der das Algenwachstum stark anregt und dadurch das Umkippen der Ostsee antreibt. Hinzu kommt der Klimawandel, der durch die Steigerung der Temperatur dazu führt, dass im Wasser weniger Sauerstoff gebunden werden kann.

Kann dieser Prozess nicht aufgehalten werden, droht auf Dauer die Verlandung der Ostesee.

Mehr Infos in faz.net:

Todeszonen wachsen rasant: Stirbt die Ostsee? – Wissen – FAZ.

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