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ISS: Besatzung brachte sich in Sicherheit!

Beitragsbild: NASA

ISS: Erst erreichte kein Nachschub die Station und jetzt…

Die ISS-Besatzung musste in letzter Zeit immer häufiger Kompromisse eingehen. Entweder explodierten die Versorgungsfrachter wenige Sekunden nach dem Start oder sie verirrten sich komplett im All und stürzten dann wieder zur Erde herab. Einige Zeit kam also kein Nachschub für die Männer und Frauen der Internationalen Raumstation an und dann wurden sie, wie die NASA heute berichtete, fast von Teile eines alten russischen Wetter-Satelliten getroffen. Heute gegen 7:01 a.m. CDT geschah das Szenario. An Bord befanden und befinden sich noch immer: Scott Kelly, Michail Kornijenko und Gennadi Padalka.

Alle drei mussten sich rasch auf den Weg in die Soyuz Kapsel machen. Die gefährlich nahe kommenden Teile kollidierten jedoch zum Glück nicht mit der Raumstation. Die Besatzung konnte nach dem „All clear“ Signal schnell ihre Arbeit fortsetzen. Keiner ist zu Schaden gekommen, weder die Besatzung noch die Station, also „All clear“. Im Weltraum verkehrt jede Menge Schrott bzw. Reste von Satelliten und Raketen oder Gesteinsbrocken. Die Raumstation ISS ist ein wahrhaftiger Kollos und bietet daher diesen „unkontrollierten Reisenden“ eine große Angriffsfläche, trotz der Weiten des Alls. Auch wenn die ISS so eine gewaltige Oberfläche hat, könne sie mit einem geschickten Manöver solchen Gefährdungen ausweichen. Dass die ganze Besatzung in die Soyuz flüchten muss, kommt äußerst selten vor. Mit heute kam das erst vier Mal vor!

Mehr dazu:
https://blogs.nasa.gov/spacestation/2015/07/16/mission-control-gives-all-clear-of-debris-crew-resuming-normal-operations/
https://blogs.nasa.gov/spacestation/2015/07/16/station-crew-takes-precautions-for-close-pass-of-space-debris/
http://www.sueddeutsche.de/wissen/internationale-raumstation-astronauten-fluechten-in-sojus-kapsel-1.2569632

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