Kernreaktor für Zuhause – Energieprobleme gelöst?

Wenn das stimmt, was der Focus letzte Woche gemeldet hat, dann stehen wir in der Energieerzeugung vor einer Revolution. Die Versorgung der Welt mit Energie wäre mit einem Schlag gelöst ohne Umweltverschmutzung und mit einer relativ einfachen Technik. Dem Kernreaktor für zuhause!

Wird das Wirklichkeit, dann braucht die Menschheit schon bald kein Benzin, Gas, keine Kernspaltung, Kohle, Windkraft usw. mehr. Immer mehr Meldungen sprechen dafür, dass die kalte Fusion gelungen ist. Das heißt die Kernfusion bei niedrigen Temperaturen würde funktionieren. Schonmal 1989 ging die Meldung um die Welt, dass diese Revolution gelungen sei. Martin Fleischmann und Stanley Pons zwei Chemiker an der University of Utah behaupteten, dass ihnen die kalte Fusion geglückt sei. Doch weltweit konnte niemand das Experiment wiederholen. Aber hat es tatsächlich nicht funktioniert oder wurde hier bewusst boykottiert? Waren die Physiker weltweit sauer, dass zwei hergelaufene Chemiker ihnen den Rang ablaufen würden?

Das erinnert mich an die schwierige Zulassung des Vetter-Ofens, des sogenannten Wunderofens. Niemand wollte glauben, dass seine Abgase nur 30 Grad heiß werden. Der TÜV-Hannover versuchte wissentlich mit falschen Messungen die Einführung des Kessels zu verhindern. Heute ist er als Brennwertkessel Standard in nahezu jedem Haushalt und hat die Umweltverschmutzung mit Schwefel um rund 90 Prozent reduziert und den Energieverbrauch um rund die Hälfte verringert. Danke an den TÜV und zahlreiche Behörden, dass sie die umweltfreundliche Technik jahrelang aufgehalten haben!

Bei der kalten Kernfusion könnte es nun ähnlich sein. Die Forschungen an der heißen Fusion wären überflüssig. Milliarden-Programme wären von einem auf den anderen Tag sinnlos. Die heiße Fusion fordert nämlich einen ungeheuren Aufwand. In einem Reaktor muss dazu ein Wasserstoff-Plasma auf eine Temperatur von 100 Millionen Grad erhitzt werden. Dort zündet dann die Kernfusion, die Neutronen freisetzt. Sie stoßen im Mantel des Reaktors Atomkerne an, was Wärmeenergie erzeugt, die dann abgeführt wird. Hier auf der Erde muss also ein Zustand wie auf der Sonne erzeugt werden, was technisch das aufwändigste Verfahren ist, das die Menschheit je realisiert hat. Allein der ITER-Reaktor, der gerade in Südfrankreich gebaut wird, kostet mehr als 50 Milliarden Euro!

Bei der kalten Kernfusion wäre dieser Aufwand überflüssig. Hier würde die Fusion bei auf der Erde üblichen Temperaturen von bis zu einigen hundert Grad Celsius stattfinden. Doch in der wissenschaftliche Forschung will davon niemand etwas wissen. Mit den geltenden Naturgesetzen sei das nicht vereinbar ist zum Beispiel aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching zu hören. Nur scheint das kaum noch mit der Realität vereinbar: Es werden nämlich bereits Patente für die Kalte Fusion erteilt und selbst die NASA ist inzwischen davon überzeugt, dass wir Häuser mit kleinen Reaktoren heizen und Fahrzeuge und Flugzeuge damit antreiben können.

Dabei sind die Veröffentlichungen zur kalten Fusion zum Teil etwas mysteriös. Da werden etwas unordentliche Labore gezeigt, Videos sind plötzlich privat und bei den verschiedenen Verfahren werden zum Teil geheime Rezepturen verwendet. Ist also alles doch nur Humbug? Auf jeden Fall trauen sich nur wenige Journalisten Artikel zum Thema zu veröffentlichen. Auch in Deutschland waren es bisher nur wenige. Einer von ihnen ist Marcel Odenwald vom Focus. Und auch renommierte Wissenschaftler haben inzwischen bestätigt, dass in Reaktoren, in denen eine Kalte Fusion abläuft, mehr Energie erzeugt wird, als mit den üblichen chemischen Prozessen erklärbar wäre.

Die Konsequenzen dieser Technik wären dramatisch. Auf der Erde gäbe es genügend Brennstoff für solche Reaktoren, wie z.B. Deuterium ein Wasserstoff-Isotop. Die Strahlung solcher Reaktoren ist sehr schwach und einfach abzuschirmen. Und es entsteht keine Kettenraktion. Solche Reaktoren können nicht wie Fokushima explodieren. Man könnte sie einfach in den eigenen Keller stellen! Mit dieser Technik hätten wir Energie ohne Ende und wir müssten die Umwelt weder radioaktiv noch mit CO2 verseuchen. Es würde unsere Welt dramatisch verändern!

Was meint ihr? Streben wir einer goldenen Zukunft entgegen? Wer hat recht? Wissenschaftler oder die Entwickler der kalten Fusion? Wird es schon bald die ersten Fusionsreaktoren für zuhause geben? Diskutiert es in den Kommentaren! Wenn ihr Artikel oder Meldungen zum Thema findet schreibt sie ebenfalls in die Kommentare. Ich poste sie hier im Clixoom-Blog.

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