Image

Mission Rosetta: Komet aus nächster Nähe

Bild: ESA/Rosetta/NAVCAM.

Bei ihrem Sturzflug zum Kometen 67P/Churyumow-Gerasimenko hat die Raumsonde Rosetta viele detailreiche Bilder geschossen. Die Wissenschaftler der Europäischen Weltraumorganisation ESA untersuchen anhand der Bilder, wie Gas und Staub aus dem Gesteinsbrocken austreten. Das „Osiris“-Kamerasystem an Bord der Sonde kann die chemisch-mineralogische Zusammensetzung der Kometenoberfläche in Bildern gut erfassen.

Nur sechs Kilometer über dem Kometen

„Es gibt austretende Gase, die man nur ’schmecken‘ kann, wenn man Tschuri auch nahe genug ist. Das gilt auch für den Staub“, so „Rosetta“-Flugdirektor Andrea Accomazzo von der ESA in Darmstadt. „Deshalb machen wir die Tiefflüge.“ Am Montag wurden die ersten Bilder einer NAvigationskamera in den Medien veröffentlicht. Bis zur Veröffentlichung der scharfen und detailreichen Bilder der Kometenoberfläche wird es noch etwas dauern. Am 14. Februar hatte die Raumsonde nach einem mehrtägigen Flugmanöver auf einer Höhe von sechs Kilometern über dem Kometen ihre Position bezogen. Kurz zuvor betrug die Entfernung zwischen Sonde und Komet noch rund hundert Kilometer. Momentan geht die Raumsonde wieder auf Distanz. Zunächst soll sie 250 Kilometer über dem Kometen ihre Bahnen ziehen. Weitere Tiefflüge von Rosetta sind derzeit in Planung – allerdings nicht so tief, wie am vergangenen Samstag.

Alle Meldungen zur Mission Rosetta auf Clixoom.de.

Mehr in der Mitteilung der ESA.

No comments

Add yours