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Natürliche Unterwasser-Stadt!

Beitragsbild: University of East Anglia

Unterwasser-Stadt vor Insel Zakynthos: Rätsel gelöst!

Spricht man von einer Unterwasser-Stadt denken viele direkt an den von Platon aufgesetzten Mythos über die Stadt Atlantis. Heute geht es aber nicht über diesen, sondern über einen anderen „Mythos“. Archäologen haben im Fachmagazin „Marine and Petroleum Geology“ ein solches Unterwasser-Stadt-Rätsel aufklären können.
Die Stadt liegt vor der griechischen Insel Zakynthos und zeichnet sich durch seltsame Gesteinsstrukturen und nahezu perfekt gepflasterte Wege aus. Eine Sache jedoch fehlt seit der Entdeckung der Stätte.

„Seltsamerweise wurden keine weiteren Spuren des Lebens gefunden, wie beispielsweise Töpferwaren“, berichtet Julian Andrews von der University of East Anglia.

Bei einem weiteren Tauchgang löste sich dann das Rätsel um die fehlenden Elemente. Das Alter der Stätte konnte auf ca. 5 Millionen Jahren datiert werden und kann somit NICHT von Menschenhand gebaut worden sein! Sämtliche Strukturen wären von Gasquellen & Bakterien geformt und gefestigt worden.

„Die Scheiben und Donut-Formen, die ein wenig wie Säulenbasen aussehen, sind typisch für die Mineralisierung in solchen unterseeischen Kohlenwasserstoff-Quellen“ – „Die von Bakterien bewirkte Oxidation des Methans verändert die Chemie im Sediment und bildet eine Art natürlichen Zement, so Andrews.

Nach diesen belegen schlossen die Forscher ihre Arbeit mit einem Schuss Humor ab: „Zusammenfassen lässt sich dies mit dem Spruch: ‚Nicht alles ist Gold, was glänzt‘ oder in diesem Falle: ‚Nicht jede Säule im Meer ist gleich eine Antiquität‘.“

Quellen:
https://www.uea.ac.uk/about/-/underwater-lost-city-found-to-be-geological-formation
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0264817216301611
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-20244-2016-06-06.html

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