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Klimakatastrophe aufzuhalten? – Reparatur des Weltklimas möglich?

David Keith plant nichts geringeres als das Weltklima zu reparieren und die Klimakatastrophe zu verhindern. Dabei scheinen seine Pläne realistisch und bezahlbar zu sein. Der jetzt veröffentlichte Plan sieht die Verteilung von Schwefelsäure in der Atmosphäre vor. Durch Vulkanausbrüche, wie den des Pinatubo 1991 weiß man, dass Schwefel Sonnenlicht zurück ins Weltall wirft. Damals sind 17 Millionen Tonnen Schwefel in die Atmosphäre gelangt und haben die Temperatur weltweit um 0,4 Grad gesenkt.

Risiko: Auslöschung der Menschheit

Jetzt will Keith mit Schwefelsäure in der Atmosphäre experimentieren und die Chemikalie in 20 Kilometern Höhe versprühen. Im Rahmen des „Stratospheric Controlled Perturbation Experiment“.kurz Scopex will er 2015 eine rund einen Kilometer lange und 100 Meter breite Wolke versprühen und testen, wie sich die Chemikalie auf die Umwelt auswirkt. Die Frage ist zum Beispiel, ob die Ozonschicht durch Schwefelsäure geschädigt wird. Gegner von diesem Geo-Engineering befürchten unkontrollierbare Folgen der künstlichen Klimaveränderung. Auch Keith selbst warnt vor der Auslöschung der Menschheit. Allerdings haben seine bisherigen Computersimulationen keine Anzeichen für dramatische Klimaveränderungen gezeigt, die Überschwemmungen oder z.B. Dürre auslösen könnten

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