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Schutz vor kosmischer Strahlung!

Beitragsbild: NASA

DLR hat eine interessante Lösung für das Problem!

Wir hatten ja darüber berichtet, dass einiges dafür spricht, dass wir im All älter werden. Die NASA hatte zumindest Indizien dafür bei ihrem Zwillingsexperient gefunden. Unter dem Video gab es eine Diskussion darüber, ob nicht die kosmische Strahlung das wieder zu Nichte machen würde oder ob nicht die Herzinfarkte, an denen Mond-Astronauten gestorben waren dagegen sprechen. Während die Herzinfarkte bisher Einzelfälle genauso wie das Zwillingsexperiment sind, ist kosmische Strahlung ja in jedem Fall ziemlich gefährlich. Ein Sievert – so viel Strahlung darf einer Astronautin oder einem Astronauten, während seines gesamten Lebens maximal zugemutet werden. Für den normalen Erdbewohner ist es sogar bedeutend weniger! Für zukünftig geplante bemannte Mars-Missionen gab es erst kürzlich eine schlechte Nachricht. Den Forschungsresultaten der University of California in Irvine zur Folge erreiche eine Astronautin oder ein Astronaut die maximale Strahlengrenze von einem Sievert schon knapp nur während der Reise zum roten Planeten. Damit würde während des Lebens die Grenze von einem Sievert überschritten werden. Ohne irgendeinem Schutz kann man sich eine Reise zum Mars also wohl getrost sparen. Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt, die israelischen Raumfahrtagentur ISA und das Unternehmen StemRad haben jetzt aber wohl eine Lösung für das Problem, eine Strahlenschutzweste.

Eine Messinstrument-Puppe Namens „Matroshka“ soll mit dieser Strahlenschutzweste aus dem Hause StemRad ausgestattet werden und via „Orion“ Raumkapsel im Jahr 2018 ins All befördert werden. Anhand der Messwerte, die im Zuge des Fluges gesammelt werden sollen, wird man klären können ob und wenn ja wie gut eine Weste den menschlichen Organismus schützen kann. Ohne ist die Reise zum Mars ja unvorstellbar.

„Hochintensive ionisierte Strahlung zerstört das menschliche Knochenmark, welches für die Blutproduktion wichtig ist. Die Folgen sind schwere Anämie, Infektionen und Krebs.“ – „Forschungen haben gezeigt, dass es ausreicht rund fünf Prozent der Knochenmarkzellen zu schützen, um eine Erholung und Erneuerung des Blutes zu ermöglichen.“, das sagte der Geschäftsführer von StemRad Dr. Oren Milstein.

Quellen:
http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-20866/#/gallery/2174
http://www.dlr.de/me/desktopdefault.aspx/tabid-2015/2935_read-4505/
http://www.dlr.de/me/desktopdefault.aspx/tabid-1752/2384_read-48504/
http://stemrad.com/
http://www.lockheedmartin.com/us/news/press-releases/2015/july/0727-space-stemrad.html
http://clixoom.de/sind-mars-mission-lebensgefaehrlich/6443

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