Image

Sind wir allein?

Geheimnissen des Außerirdischen Lebens

Wir haben wirklich nicht den blassesten Schimmer, ob wir allein im Weltall sind oder es noch tausende oder vielleicht sogar Millionen andere bewohnet Planeten oder vielleicht sogar Zivilisationen gibt. Die Nasa geht ja davon aus, dass wir in den nächsten 20 Jahren auf Beweise für außerirdisches Leben treffen. Aber so sicher ist das gar nicht, denke ich. Genauso könnte es auch sein, dass die Bedingungen in unserem Sonnensystem so einzigartig sind, dass nur hier Leben entstehen konnte. Aber was braucht es für das Leben: Zunächst mal: Erdähnliche Planeten. Davon gibt es ja bei uns im Sonnensystem eine ganze Reihe. Allerdings fehlen ihnen alle, zumindest nach heutigem Kenntnisstand die richtigen Bedingungen für Leben.

Der Merkur ist zum Beispiel viel zu nah an der Sonne. Er hat keine Atmosphäre und entweder ist es dort zu heiß oder zu kalt. Die Venus mit ihrer cO2-Atmosphäre ist ein viel zu heißes Treibhaus oder der Mars ist eine öde Gesteinswüste mit einer viel zu dünnen Atmosphäre. Allerdings könnte es auf ihm mal Leben gegeben haben und vielleicht finden sich heute noch Reste davon. Aber bis heute wurden sie nicht aufgespürt. Er liegt zwar in der habitable Zone, also da wo es Leben geben könnte. Aber ihm fehlt etwas entscheidendes: Ein Magnetfeld. Ohne das kann dort Leben nicht vor Strahlung geschützt werden und es wird über kurz oder lang zerstört. Ohne Magnetfeld geht es also schonmal gar nicht. Aber für das Rezept des Lebens braucht es noch andere Bedingungen. So muss ein lebensfreundlicher Planet über Nachbarn verfügen, die Asteroiden und andere Objekte aus dem Weltraum abfangen. Sie müssen durch ihre deutlich höhere Anziehungskraft alles was so herumfliegt aus ihrer Bahn auf sich ziehen und dort und nicht auf dem bevölkerten Planeten einschlagen lassen. Allein das sind schon Bedingungen, die die Auswahl deutlich einschränken.

Auch in dem jüngst entdeckten System Trappist 1 mit sogar 7 erdähnlichen Gesteinsplaneten und dreien davon in der habitable Zone ist es höchst fraglich, ob diese Bedingungen erfüllt werden. Und es braucht noch eine Menge mehr. Nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist so etwas wie die Ursuppe nötig. Eine spezielle Zusammensetzung von chemischen Elementen, die die Entstehung der Grundbausteine des Lebens überhaupt ermöglichen: natürlich Wasser. Ohne Wasser kann nichts entstehen. Es bietet die idealen Bedingungen, damit Substanzen sich überhaupt vermischen können und miteinander chemisch reagieren. Dann Methan, Kohlenstoff, Ammoniak usw. Nur so und mit bestimmten Bedingungen kann Leben entstehen. Ich finde, dass das schon eine Menge Einschränkungen sind und sich die Chancen, dass sich Leben bilden kann, ein bisschen anhören wie ein Sechser im Lotto oder noch geringer. Allerdings gibt es so viele Galaxien und Sternensysteme, dass auch das nicht ganz unmöglich erscheint.

Oder die Hypothese des Weltall-Spermas stimmt, des Spacesperms. Demnach fliegen Asteroiden durch das Universum und tragen die Grundelemente des Lebens, Mikroben von Planet zu Planet und injizieren dort, wo die Bedingungen stimmen Leben. Leben könnte dann auch ohne exakt die perfekten Bedingungen auf einem Planeten entstehen. Das Mikroorganismen theoretisch auf Asteroiden überleben können, dafür bietet die jüngste Entdeckung der NASA-Astrobiologen einige Indizien. Sie entdeckten seit einigen zigtausend Jahren eingeschlossene lebende Mikroorganismen in einer Höhle. Sie hätten unter bestimmten Bedingungen auch auf einem Asteroiden überleben können. Es gibt also immer noch für beide Annahmen zahlreiche gute Gründe: Leben ist der Normalfall oder Leben ist die große Ausnahme im Universum. In den nächsten Jahren wird es dazu ständig neue Erkenntnisse geben.

No comments

Add yours