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Stephen Hawking: Universum könnte kollabieren

Bild: ²°¹°° (Public Domain). 

Stephen Hawking warnt vor einem Kollaps unseres Universums. Als Grund dafür sieht er die Auswirkungen der Forschung am sogenannten „Gottesteilchens“. Vor rund zwei Jahren gelang in Genf der scheinbare Nachweis für das Teilchen, dass allen existierenden Objekten Form und Größe verleiht. Das Teilchen wird übrigens auch Higgs-Teilchen genannt. Für die Entdeckung nach knapp 50 Jahren Forschungsarbeit erhielten die verantwortlichen Wissenschaftler sogar den Nobelpreis für Physik.

Stephen Hawking: Kollaps ist nur theoretisch möglich

Der britische Astrophysiker Stephen Hawking mahnt jetzt aber zur Vorsicht. Unter extremen Stressbedingungen, verursacht durch einen Teilchenbeschleuniger, könnte das Teilchen einen „katastrophalen Vakuum-Abfall“ bewirken. Bislang gäbe es aber noch keinen Teilchenbeschleuniger, in dem ein solch fatales Experiment durchgeführt werden könnte, meinte der Professor gegenüber der „Sunday Times“. Einsolches Katastrophenszenario sei aber eher unwahrscheinlich. Denn ein Teilchenbeschleuniger, der eine ausreichende Energiemenge zusammenbringen könnte, müsste größer als die Erde sein. Kollegen des Physikers bestätigten, dass der Large Hadron Collider (kurz LHC) solche Probleme nicht verursachen kann. Im LHC wurde das Higgs-Teilchen entdeckt. In seinem neuen Buch „Starmus“ schreibt Stephen Hawking: „Das Higgs-Potential hat die beunruhigende Eigenschaft, dass es bei Energien oberhalb von 100 Milliarden Giga-Elektronenvolt (GeV) metastabil wird. Das könnte zur Folge haben, dass das Universum einen katastrophalen Vakuum-Abfall erlebt, während sich eine Blase echtem Vakuums mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnt.“ Abgesehen von der Bestätigung theoretischer Modelle durch das Gottesteilchen steht die Physik immer wieder vor weiteren Fragen, die es aufwirft.

Warum Stephen Hawking unser Weltbild anderweitig auf den Kopf stellt, erfahrt ihr in diesem Artikel.




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