Unser Sonnensystem: Erde & Mond

Natürlich: Unsere Erde ist der Planet, den wir selbst am meisten kennen – oder auch nicht? Wir können unseren Planeten zwar vermessen und kartographieren, jedoch sind immer noch rund 95 Prozent unserer Ozeane unerforscht. Unzählige Tierarten, die wir noch nicht kennen, stehen im Zusammenhang mit dem noch überhaupt nicht erforschten Ozean. Immerhin sind 71 Prozent der Erdoberfläche mit ihnen bedeckt. Und die Erforschung der Tiefsee ist fast schon so schwer wie die der anderen Planeten, da es erstens ziemlich aufwendig und auch verdammt teuer ist.

Das Wasser ist Grundbaustein des Lebens

Der tiefste Punkt der Ozeane und somit auch der tiefste Punkt der Erde ist der Mariannengraben im Pazifik. Dieser ist über 11 Kilometer tief. Zumindest wurde das vom sowjetischen Forschungsschiff Witjas gemessen. Im Nachhinein überprüft wurde das aber von niemandem. Und ja, wir haben es bereits mitbekommen, auf unserem Planeten gibt es Wasser, in allen Aggregatszuständen: also flüssig, fest in Form von Eis und gasförmig in Form von Wasserdampf. Und dieser Stoff gilt heute als Grundbaustein des Lebens.

Und bisher kennen wir nur Lebewesen, die auf RNA und DNA beruhen. Dieses System hat sich vermutlich vor etwa 3,7 Milliarden Jahren auf der Erde entwickelt. Damit ist die Erde auch der einzige Planet von dem wir sicher wissen, dass es hier Leben gibt. Sollte es in unserem Sonnensystem sonst noch irgendwo Leben geben, dann wahrscheinlich auf dem Jupitermond Europa. Aber alles zu seiner Zeit. Die Temperaturunterschiede der Erde reichen von etwa -90 Grad, gemessen in der Wostok Station in der Antarktis, bis hin zu 57 Grad, die vor über 100 Jahren in Death Valley gemessen wurde. Ansonsten gibt es so gut wie alles auf der Erde, wenn man sich umsieht. Sandwüsten von über 8,7 Millionen Quadratkilometern Fläche und Eiswüsten von über 13 Millionen Quadratkilometern Fläche. Und dazu noch landwirtschaftliche und Waldfläche von jeweils über 40 Millionen Quadratkilometern.

Der Mond – Begleiter der Erde

Und nicht nur auf der Erde selbst scheint alles perfekt zu sein, sondern auch aus astronomischer Sicht. Denn die Erde steht natürlich nicht alleine, sie hat einen Begleiter: unseren Mond. Er ist der fünft größte Mond im Sonnensystem und er ist auch der einzige Mond von dem wir wissen, dass dort Menschen waren. Genau genommen ist er auch der einzige außerirdische Himmelskörper im gesamten Universum, auf dem überhaupt jemals ein Mensch gelandet ist. „Stand 2014“ und höchstwahrscheinlich ist er kurz nach der Erde selbst entstanden, als ein Körper, ungefähr so groß wie der Mars, auf der damaligen Erde eingeschlagen ist und sich aus diesen Trümmern dann der Mond gebildet hat.

Sein Durchmesser misst ungefähr 27 Prozent des Erddurchmessers und bekanntlich bist du auf dem Mond aufgrund seiner geringen Anziehungskraft nur 1/6 so schwer. Und weil der Mond immer so dargestellt wird, sieht es immer so aus als wäre der Mond ziemlich nah an der Erde. Die wirkliche Entfernung beträgt aber über 380.000 km, das heißt zwischen Erde und Mond würden etwa 30 Erden passen.

Vielen Dank an Thomas vom Kanal AllesPhysik für diesen Beitrag!

 

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