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Wieder eine Europäerin auf der ISS

Bild: picture alliance / dpa

Mit einer russischen Sojus-Rakete ist die Italienerin Samantha Cristoforetti vom Weltraumbahnhof in Baikonur zur Raumstation ISS aufgebrochen. Nach etwa sechs Stunden Flugzeit ohne Zwischenfälle erreichte sie mit zwei weiteren Raumfahrern am Montagmorgen die ISS. Mit der 37-jährigen Italienerin ist nach 13 Jahren wieder eine Frau auf der ISS. Die beiden männlichen Astronauten kommen aus Russland und den USA.

„Ein holpriger Ritt – aber es ist es wert!“

Momentan befinden sich zwei Russen und ein Amerikaner auf der ISS und kreisen in rund 400 Kilometern Höhe um die Erde. Gemeinsam mit den zwei neuen Raumfahrern wird Samantha Cristoforetti vermutlich 169 Tage in der Raumstation bleiben und dort zahlreiche wissenschaftliche Experimente betreuen. Sie soll sich unter anderem um die Experimente kümmern, die der Deutsche Alexander Gerst begonnen hat. Die neu zusammengestellte Crew der ISS wird bis zu drei „Spacewalks“ durchführen, also außerhalb der ISS arbeiten. Der 38-Jährige war am 10. November ohne größere Komplikationen zur Erde zurückgekehrt. Über Twitter schrieb er seinen Nachfolgern: „Geht an den Start @astrosamantha, @AstroTerry & @AntonAstrey, es ist ein holpriger Ritt – aber es ist es wert!“

Rückkehr von der ISS nach sechs Monaten

Alexander Gerst war für sechs Monate an Bord der ISS. In dieser Zeit hatte er via Twitter viel mit der Erde kommuniziert und über den Aufenthalt in der Schwerelosigkeit berichtet. Unter anderem hatte er Experimente durchgeführt, die von Schülern vorgeschlagen wurden. So erklärte er beispielsweise, warum Seifenblasen in der Schwerelosigkeit nicht platzen. Derzeit unterzieht sich Gerst nach seiner Landung auf der Erde einigen Tests zu den Auswirkungen des Lebens in der Schwerelosigkeit. Weitere Missionen im Weltraum, wie eine Reise zum Mars, schließt Alexander Gerst nicht aus.

Mehr zu dem Seifenblasen-Experiment in diesem Artikel.


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